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Der unmittelbare Anlaß für die Planverfassung ist in dem Erlebnis, daß ein Bauer nach einem schweren Unfall vom Notarztubschauber fast 5Km zu weit südöstlichlich gesucht wurde. Und in der eigenen Erfahrung, daß uns Zivis als Fahrer von RK-Autos nicht fanden. Dabei ist meine schlaganfallgelähmte Partnerin dauernd auf RK-Transporte angewiesen. Es wechseln die Fahrer, daher ohne Karte in jedem Fahrzeug des RK immer wieder Probleme und Irrfahrten.
Es war ein langer und sehr lernbedürftiger Weg zu den heute vorhandenen Plänen seit 2005. Denen ins Stammbuch geschrieben die meine Arbeit jetzt so rasch und gründlich zerstören wollten. Zum Glück ist das nicht gelungen. Im Gegenteil, jetzt ist auch die Caritas mit allen Physiotherapeuten und Pflegediensten mit dabei. Es erhalten immer noch alle, die es benötigen, die Karten kostenlos und nach Möglichkeit am letzten Stand gehalten. Diese Mail-Auszüge sind nur ein kleiner Teil der Kontakte die szt. beim Beginn der Arbeit weiter geholfen haben. Ich wollte das nur dokumentieren um zu zeigen, wie viel Arbeitsaufwand und Wissen dahinter steckt und investiert wurde. Ernst Ungrad ------------------------------------------------------- Hier nur eine kleine Auswahl von Mails zu Beginn der Arbeit mit der Lebig, heute Notruf 144 Niederösterreich. Im April 2005 begonnen. 050419 Von Lebig Theuerweckl Sehr geehrter Herr Ungrad, Herzlichen Dank für ihre Mühen, ich habe ihren Plan wieder an unsere Technik weitergeleitet. MfG, Theuerweckl --------------------------------- 050402 von Lebig-Chef Chwojka S.g. Herr Ungrad! DANKE für Ihre Bereitschaft zur Mithilfe. Wir haben natürlich größtes Interesse an gutem Kartenmaterial. Wir könnten Ihre Daten auch direkt in unser System einpflegen. Der örtlich zuständige Leitstellenleiter, Herr Martin Theuerweckl, wird Sie demnächst diesbezüglich kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen CCChwojka ------------------------------------------------------------ 050419. von Lebig Sehr geehrter Herr Ungrad, Ich war die letzten 2 Wochen mit dem Aufbau des neuen Pagernetzes unterwegs und habe gestern ihr email weitergeleitet bekommen. Die Übermittlung der Daten kann in jediglicher Form erfolgen: elektronisch, Kopie, händisch eingezeichnet in Plan, usw. Gerade für Hubschraubereinsätze sind natürlich auch die GPS Daten sehr interessant. Werde mich bis spätestens Dienstag mit ihnen in Verbindung setzten; ev. könnten wir auch ein persönliches Treffen danach anstreben. Mit freundlichen Grüssen, ----------------------- Von Lebig Theuerweckl Sehr geehrter Herr Ungrad, Herzlichen Dank für ihre Mühen, ich habe ihren Plan wieder an unsere Technik weitergeleitet. MfG, Theuerweckl --------------------------------- 05-04-22 an Theuerweckl Lebig: S.g. Hr. Theuerweckl, ich habe nach meinem Wissen die Pläne mit den Hausstandorten und Hubschrauberlandeplätzen fertig und dem RK in St.Veit übergeben. Dieses hat mir zugesagt die Unterlagen an sie weiterzureichen und auch Nachbarstellen (z.B. Mödling) zu informieren. Sollte das nicht erfolgt sein oder Rückfragen entstehen, bitte ich um Nachricht, damit ich ihnen das als Mailanhang schicken kann. Es ist noch nicht die endgültige Lösung, da die Gemeinde dzt. dabei ist, fehlende Daten zu ergänzen und meine Angaben zu überprüfen. Ich werde ihnen dann Ergänzungen und Richtigstellungen zukommen lassen. Freundliche Grüße Ernst Ungrad ---------------------------------------------------------
050422 Von: Martin Theuerweckl [mailto:martin.theuerweckl@lebig.at] DANKE nochmals für die Info und ihre Bemühungen! Alle Daten welche in das Einsatzleitsytem eingepflegt wurden, sind immer in allen Leitstellen in ganz NÖ sichtbar, da wir alle an einer gemeinsamen Datenbank hängen. Wir werden ihre Erhebungen mit den Inhalten der eingespielten Daten vom Gebäuderegister vergleichen. MfG, Theuerweckl ------------------------------------------------------------- 050428 an Lebig Der Hausplan von Nöstach ist fertig. Nach Rücksprache mit Christophorus in WN habe ich auch die GPS Referenzpunkte für Einzellagen eingezeichnet. Die Karten habe ich beim Fischer-Kaufhaus am Hafnerberg und in der Gemeinde hinterlegt. Sekretär Mitterer läßt jetzt nach nochmaliger Prüfung mehrere Exemplare drucken, da dies über die Kapazität meines Tintendruckers hinausgeht. Es sind mit den Namens und Hausnummernlisten (nach Namen und Nummern sortiert) insgesamt 15 Seiten geworden! Freundliche Grüße Ernst Ungrad ---------------------------------------------------------- 050501 Rundschreiben per Mail Probleme mit Streusiedlungen RK und Lebig Ein Problem, nichts für Leute die in Straßen wohnen, sondern für Häuser und Höfe in Einzellagen. Die neue Einsatzzentrale hat Probleme mit Adressen wie Konskriptionsnummern in Orten ohne Straßenbezeichnung. Das ist mir im Herbst bei einer Transportanforderung passiert. (Bezirk Baden) Die Politikerdiskussion um Schuldzuweisung für die Probleme hat mich so sehr auf die Palme gebracht, daß ich als praktisch denkender Mensch begonnen habe, die knapp 170 Häuser unseres Ortsteiles in einer Karte einzuzeichnen und dank meines Navigationssystemes auch die GPS-Daten dazu zu schreiben. ALLE Einsatzorganisationen hier haben das dankbar angenommen. So etwas hatte es noch nie gegeben außer Handgezeichneten nicht maßstabgerechten Skizzen. Ein Hubschrauberpilot hat mir bei dieser Gelegenheit den Tipp gegeben, daß alle Leute in Einzellage die GPS-Daten ihres Hauses beim Telefon griffbereit haben sollten, damit bei Notrufen gleich der genaue Standort bekannt ist. Diesen Tipp möchte ich an alle weitergeben, die in ähnlicher Lage sind! Dann kann es nicht passieren, daß der Hubschrauber Kilometer weit weg den Unfallort sucht, weil dzt. weder Polizei noch Rettung über GPS-Systeme verfügen. Nur die Zentrale kann mit Hilfe der Daten den Einsatz genau steuern. Wer sich für meine Arbeit interessiert und es besser machen will, kann mich kontaktieren. Es müßte sich in jedem Ort/Ortsteil ein Bürgermeister/Schuldirektor/ Pfarrer/Gemeindesekretär etc.in Pension finden der gute Ortskenntnisse hat und die Hausstandorte in eine Karte einzeichnet. Dann wäre das Problem auch ohne Politiker lösbar. Bitte schreiben sie mir ihre Meinung dazu! Ernst Ungrad -------------------------------------------------------------------------- 050527 An Land NÖ Ich versuche für unseren Ort mit seinen 5 Katastralgemeinden und weiteren Ortsteilen eine Karte der Häuser zu erstellen. Diese ist als Grundlage für Gendarmerie, Rotes Kreuz, FF, Ärzte und Lebig gedacht und dringend gewünscht. Ein Muster meiner bisherigen Arbeit hänge ich Ihnen an. Ich mache diese Arbeit freiwillig, ohne Bezahlung und aus Idealismus, weil ich mit 75 Jahren und einer Partnerin die jetzt 81 Jahre und seit Jahre gelähmt im Rollstuhl sitzt und entsprechende Pflege braucht, etwas Sinnvolles für die Gemeine machen möchte. Grund war die Schwierigkeit einen Rettungstransport zu meinem Haus zu lotsen und die vollkommene Desinformation der Leitstelle in Baden, was unser Gebiet betrifft. Die haben nachgefragt ob Nöstach überhaupt im Bezirk Baden liegt! (Dies dürfte sich inzwischen gebessert haben). Die öffentlichen Stellen denen ich meine bisherige Arbeit gegeben habe sind dafür SEHR dankbar und froh etwas Greifbares in der Hand zu haben. Die Gemeinde übernimmt zwar fallweise den Druck/Kopie und hilft mit ihrem Wissen, aber nicht mehr.
Es gibt hier keine Straßenbezeichnungen und daher ist die Verteilung der Konskriptionsnummern nach Baureihenfolge immer ein Grund zur Verwirrung und zu Fehlfahrten. Ich habe für meine engere Umgebung bereits so eine Karte mit den Hausnummern und eine entsprechende Liste erstellt. Allerdings bewege ich mich damit im rechtlichen Graubereich, da ich eine vorhandene Karte etwas verzerrt wiedergegeben habe.. Dies ist für meine Arbeit gar nicht nötig. Eine deutliche Straßenkarte mit Eisenbahn, Flüssen und markanten Geländepunkten wie Kirchtürme, Bildstöcke wären ausreichend. Ich denke an die Karte vom Wienerwald/Reiterlebnis-Prospekt, vorletzte Seite, der Tourismusregion Wienerwald. Diese wäre klar und eindeutig, geht nur nicht genug ins Detail. Ich brauche auch die Nebenstraßen und Güterwege. Letztere kann ich mir auch selber einzeichnen. Ich bitte daher um Unterstützung dieser Arbeit, die durch das vorgesehene Gebäuderegister sicher nicht ersetzt wird in der Form, daß ich den Zugriff auf eine Karte und die Rechte dafür bekomme, die Häuser unserer Gemeinde einzuzeichnen. Ich will dafür nicht noch zahlen müssen, verlange aber auch nichts dafür. Ich bitte daher konkret um Unterstützung wie und wo ich eine Karte als Unterlage für meine Arbeit bekommen kann. Weite Auskünfte bitte unter untenstehender Adresse. Evtl. auch Weiterleitung an eine dafür kompetente Stelle Besten dank im Voraus ----------------------------------------------------------------- 050607 an GR Ivancich: Lieber Hr. Ivancich, leider erwische ich sie nie persönlich. Da mir von Hr. Mitterer gesagt wurde, daß sie für meine Anliegen zuständig sind probiere ich es jetzt auf diesem Weg. Ich hoffe sie haben von meiner Arbeit über die Hausstandorte wenigstens gehört. Ich habe gedacht daß die Gemeinde - wer ist DA zuständig? - einige Exemplare druckt und gegen gutes Geld a la Mystische Orte an die Interessenten verteilt. Leider nichts. Auch auf der Homepage gibt es darüber keine Info für die Leute, die in der Einschicht wohnen (Berg und Graben, Klauswies) Ich fürchte fast, sie haben auch die letzte Seite meines Konvoluts aus Plänen und Listen nicht gelesen, denn ich biete der Gemeinde an, meine Arbeit für sie zu verwenden. Ich mach es wirklich aus Freude an dieser selbst gewählten Aufgabe. Die wirklich dankbaren sind die „Letztverbraucher“, nämlich die Rettungsfahrer, Hubschrauberpiloten sowie Gendarmerie und Ärzte. Den interessierten Fahrern der Zustelldienste und einigen Handwerkern der Umgebung habe ich selbst schon etwas ausgeteilt. Ebenso allen Gasthäusern, Eisen-Fischer, Nah & Frisch, etc. Nach 50 Selbstdrucken werden mir die Druckerfarbe (HP 78) und die Klemmschienen wirklich zu teuer. Meine Bemühungen über die Landesregierung technische Unterstützung zu bekommen haben ein Echo gefunden, (siehe der Anhang unten) ebenso wie beim Patientenanwalt von dem ich schon Lob bekommen habe. Meine praktische Frage zur Zukunft: Wer gibt den Auftrag an die Gemeinde ein paar Karten aufzulegen und informiert die Leute daß es so etwas gibt und in der Gemeinde zu erhalten ist. (Ich habe eine Spende an die FF vorgeschlagen) Das geht aber über meine Kompetenzen und Möglichkeiten hinaus und ist als Anregung gedacht. Hr. Franz Voggenberger und ich arbeiten weiter an einer Karte für Thenneberg und auf Grund der Gendarmeriekarte auch an Kl. Mariazell und St. Corona/Neuwald. Das ist aber eine Jahresaufgabe, da ich jetzt schon viele neue Häuser in diesem Gebiet gesehen habe, die ich alle anfahren muß und bei dieser Gelegenheit auch die GPS-Daten sammle. Die Info des Rettungspiloten wegen Standortdurchgabe beim Notruf geht auch nicht über meine Info auf der letzten Seite hinaus und leider nicht über die Gemeinde an die Bewohner. Warum?
Zumindest die Gemeinderatsmitglieder sollten eine solche Karte zwecks Auskunfterteilung haben und wissen, daß es so etwas gibt. Können SIE veranlassen daß sie das von der Gemeinde bekommen? Ein bißchen viele Probleme auf einmal. Ich hätte es gerne mündlich übermittelt, aber …... Freundliche Grüße Ernst Ungrad -------------------------------------------------------------------- 050621 vom Land NÖ Sg. Herr Ungrad, zuerst möchte ich meinen Respekt für Ihre Arbeiten ausdrücken. Natürlich fällt uns als GIS bzw. Kartographie-Profis vieles dazu ein. Ich werde versuchen, mich auf für Sie nutzbare Möglichkeiten zu konzentrieren. 1. PowerPoint bietet zwar gewisse grafische Möglichkeiten, für die Überlagerung von diversen Geodatenlayern, deren Analyse und kartographisch ansprechende Darstellung gibt es sogenannte Desktop-GIS Produkte, die wesentlich effizienteres Arbeiten ermöglichen. Eine ganze gute Software gibt es unter http://www.digitalgrove.net/fgis.htm zum kostenlosen Downloaden. Mit Modem-Internet wird das aber sicher etwas länger dauern. Der Vorteil ist aber, dass man erst mit so einem Werkzeug verschiedene Ebenen wie z.B. Luftbilder, Katastergrenzen, Straßennetz, Flussnetz usw. lagerichtig übereinander legen kann. Power Point ist dann geeignet, wenn man sich einige Grundlagen (Ausdrucke, Straßenkarten usw.) anschaut, im Kopf überlagert und dann einzeichnet, was man sich geistig vorstellt. 2. Mit der Nutzung von Geografischen Daten ist das in Österreich eine leidige Angelegenheit. Viele meist öffentliche Dienststellen erstellen mit Steuermitteln Datengrundlagen und verkaufen sie sowohl an Private als auch an andere öffentliche Einrichtungen teuer weiter und beschränken die Nutzungsrechte auf interne Zwecke. So dürfen wir z.B. die digitale Katastermappe, die vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen erstellt worden ist, nur amtsintern und in Internetapplikationen nutzen, nicht aber an Private zu deren Verwendung weitergeben. Dieses "Geschäft" will das BEV schon selbst machen. Daher ist es rechtlich problematisch, Geodaten, für die man keine urheberrechte besitzt, an Private abzugeben. 3. Wenn Sie auf Basis von analogen Karten selbst digitale Karten erstellen, sehe ich allerdings keinerlei rechtliche Probleme, schon gar nicht, wenn Sie selbst Generalisierungen und Vereinfachungen durchführen. Allerdings bieten wir solche Karten, wie Sie sie beschreiben, eigentlich nicht an. Diese werden in der Regel von Verlagen erstellt und natürlich verkauft. Da mir Ihre Idee aber sehr gut gefällt, möchte ich Sie nicht mit der Auskunft, dass wir Ihnen eigentlich nicht helfen können, abspeisen. Meine Idee wäre, dass wir Ihnen einfach ein Luftbild vom betroffenen Bereich ausdrucken und per Post zusenden. Ich nehme an, dass Ihnen diese Grundlage bei der Digitalisierung genügen müsste. Das von Ihnen erstellte Produkt (Powerpoint-Karte) gehört dann zu 100% Ihnen. Eine Alternative wäre auch, diese Luftbilder von unserer Internetseite http://www.noel.gv.at/service/bd/bd5/noegis/service/intermap.htm (Punkt NÖ InterMAP) zu beziehen. Aber dort sind die Luftbilder etwas älter und die Nutzung dieser Seite über Modem könnte auch ein wenig fad werden. Schauen Sie sich einfach einmal die Seite an und schreiben Sie mir dann, welche Lösung für Sie am nützlichsten wäre. Wir werden das dann sehr unbürokratisch lösen. ---------------------------------------------------------------------------- 050621 An: Land NÖ vorerst einmal herzlichen Dank für Ihre moralische und praktische Unterstützung. Ich mußte leider aus gesundheitlichen Gründen eine Pause in meine Arbeiten einlegen. Nun habe ich einerseits die „Hausverortung“ (welch grausliches Wort) fortgesetzt, aber ich habe alles nur in dem von uns erfunden Raster. Bei der Internetsuche bin ich drauf gekommen, daß in Tirol das Rote Kreuz gemeinsam mit den Gemeinden so einen Plan der Hausstandorte erstellt hat. Grundlage dürfte der Katasterplan gewesen sein. Ich bin nun dahinter zu erfahren, wie das in NÖ zu machen wäre. Den leeren Katasterplan habe ich ausgedruckt von der Gemeinde bekommen. Läßt sich aber in Papier sehr schlecht verarbeiten. Die Luftaufnahmen im Internet sind - abgesehen von der langsamen Übertragung zu ungenau und ohne Kenntnis der Lage am Boden nicht wirklich verwertbar. Da sie aber angeboten haben ein Luftbild von 2571 Altenmarkt/Tr. aus neuerer Zeit zur Verfügung zu stellen, ist das vielleicht doch eine Lösung. Einen Versuch wäre es wert. Die Software habe ich mir herunter geladen, muß aber erst lernen damit umzugehen. Wird schon werden. Die unmittelbar betroffenen, Rotes Kreuz, alle Ärzte, Gendarmerie und Lieferfirmen in der Gegend sind jedenfalls begeisterte Abnehmer der Karten und wissen sie zu schätzen. Ebenso die betroffenen Hausbesitzer in den Einzellagen, die für die GPS-Angaben sehr dankbar sind. Noch einmal herzlichen Dank mit der Bitte, mir die angekündigten Luftbilder unserer Gemeinde (vorerst einmal Altenmarkt/Nöstach/Thenneberg/Klein Mariazell und St. Corona/Neuwald)) zur Verfügung zu stellen, soweit möglich. Das gibt mir den Auftrieb es doch weiter zu versuchen. Freundliche Grüße Ernst Ungrad ---------------- 050621 An ARGE Kartografie Das ist ein Beispiel der Hausverortung in unserer Gemeinde. GPS-Daten für Rettungseinsätze angegeben. Bei Interesse habe ich nicht nur Nöstach sondern auch große Teile von Altenmarkt-Thenneberg. Arbeite weiter dran für die Gemeinde. Ernst Ungrad ---------------------------------------- 050621 an Feuerwehr Bad Goisern Ich habe mit sehr großem Interesse ihre Arbeit über die Hausaufnahme in Goisern gesehen. Da ich für unsere Gemeinde derzeit allein versuche, auch diese Daten im Sinne der Hausstandorte für das Rote Kreuz zu erheben und dabei recht große Schwierigkeiten habe das Kartenmaterial zu bekommen, bitte ich um Auskunft wie sie das geschafft haben. Mir wurden von der NÖ Landesregierung Luftaufnahmen unseres Gebietes angeboten. Könnte das die Lösung des Problems sein? Ich arbeite mit Powerpoint und habe Teilpläne in A4 verfaßt, wie ich sie im Anhang als Muster hier anhänge. Für eine Unterstützung meiner Aufgabe hier und Tipps dafür wäre ich sehr dankbar. Eine Musterseite hänge ich an. Herzliche Grüße aus Niederösterreich Ernst Ungrad ------------------------------------------------------------- 050622 -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Feuerwehr Bad Goisern [mailto:feuerwehr-goisern@aon.at] Gesendet: Mittwoch, 22. Juni 2005 14:52 An: e.ungrad@gmx.at Betreff: Re: Hausverortung Lieber Ernst, Danke mal für das Interesse. Vielleicht mal ein paar kurze Antworten, schreibe gerne bei Bedarf länger zurück (usw.). Grundsätzlich im "Brennpunkt" 3/2005 gibt es einen Artikel zu meinem System. Ja, Luftaufnahmen sind der Schlüssel der Lesbarkeit, sie sind viel besser - auch für Laien - lesbar, als traditionelle Karten wie die ÖK, da man die persönliche Kenntnis der Situation (z.B. ein Einkaufszentrum weis man, wie es aussieht und wo es liegt) einfließen kann. Wir haben auch mit Luftbildern, genauer gesagt Orthofotos (entzerrte Luftbilder) der OÖ Landesregierung gearbeitet, die haben wir als Feuerwehr ("Gemeindeeinrichtung") gratis von der Gemeinde erhalten. Zu den Häusern: zumindest in OÖ sind beinahe alle Häuser punktgenau verortet (in der Regel vom Amt der L-Reg.), Wie ist das in NÖ??? ich bin mir sicher, dass da NÖ nicht viel zurückliegt. Somit kann man sich das mühsame Einzeichnen (Digitalisierungen) ersparen. Ich habe das gemacht, da zum Zeitpunkt der Erstellung noch nichts vom Land / Gemeinde vorlag - soweit ich weis, ist das von diesen Institutionen übernommen worden. Anregung: bei der Gemeinde fragen, ob was vorliegt Powerpoint würde ich nicht bevorzugen, da das alles sehr eingeschränkt läuft: man sollte mit einer GIS-Software (Geographischen Informationssysteme) arbeiten. In der Regel betreibt auch die Gemeinde ein GIS (wenn sie nicht sehr klein ist - wir haben 8000 Einwohner). Ich weis nicht, in wieweit man im Falle des RK auf diese Ressource zugreifen kann. Ich habe jedenfalls alles selber erstellt (bin Universitätslektor für GIS - und habe da gratis in meiner Freizeit zwecks eigener Fortbildung gearbeitet). Somit ist gewisse Software-Kenntnis notwendig, die Software kostet so zwischen 1000 und 1500€. Dein Bsp. sieht gut aus, allerdings würde ich doch mit GIS-Software arbeiten: warum? Das Luftbild ist referenziert ("mit Koordinaten versehen"), viele anderen Daten sind ebenfalls referenziert, somit kann man alles leicht zusammenfügen und man erspart sich viel Arbeit. Außerdem kann man im GIS alles mit einer Datenbank verbinden (z.B. Access), die Sache ist also entwicklungsfähig und Updates sind problemlos und schnell möglich, darüber hinaus ist die Kartographie viel einfacher zu erstellen. Ich vergleiche das immer mit Excel - das wird als "Datenbank" missbraucht, obwohl es eigentlich ungeeignet ist, nur weil man sich Access (z.B.) "ersparen" will. Und nachher gibt’s, vA wenn man etwas mehr machen will. "Ärger" ... Das mal zum Ersten, HG Peter Atzmanstorfer --------------------------------------------------------------------------------------------- 050622. An NÖ Land jetzt habe ich noch eine Bestätigung für ihr Angebot betr. Luftaufnahmen. Sie dürften für mich - auch als Laie - die beste Unterlage sein. Da ich die Sache am Boden auch abklären kann möchte ich sie doch bitten mir solche Aufnahmen zukommen zu lassen. Orthofotos sind mir kein Begriff, aber ich denke das passt auch für später in ein bekanntes Raster und benötigt nicht unsere private Raster-Einteilung wie wir sie dzt. verwenden. Ich denke die Antwort der Feuerwehr Bad Goisern ist auch für sie informativ. Die Karte der Feuerwehr habe ich über Google "Kartographie" gefunden (und nicht über Feuerwehr) ebenso wie die Karten von Tirol, wo RK und Landesregierung anscheinend zusammenarbeiten. Freundliche Grüße ------------------------------------------------------------------- 050628 An Land NÖ Ich habe aus einem aktuellen Anlaß heraus (Die Lebig hat Nöstach 155, mein Haus, nicht gefunden) versucht, die Konskriptionsnummern in unserer Gemeinde 2571 Altenmarkt/Tr. in einen Plan einzuzeichnen, um unseren Rettungskräften wie RK, FF und Ärzten sowie Gendarmerie zu helfen. Dies ist mir großteils gelungen und ich habe für diese Anwender bereits eine Karte in A4 als Heft ausgedruckt. Ein Musterblatt hänge ich als *.jpg hier an. Unsere ganze Gemeinde hat keine Straßenbezeichnungen und nur Konskriptionsnummern, die für jede Katastralgemeinde mit 1 beginnen. Ein Wirrwarr ist vorprogrammiert. Ich bin zu diesem Zweck fast jedes Haus persönlich angefahren und habe den Einzellagen ihre GPS-Daten hinterlassen. Nachdem ich bei Lebig und NÖ-Landesregierung im aktuellen politischen Streit keine Hilfe finde, wir alle aber interessiert sind daß die Rettungskräfte vor allem in den vielen Einzellagen immer den Weg finden, versuche ich jemand zu erreichen, der uns auf Grund unseres Wissens bei der Erstellung und Nachführung/Aktualisierung einer Karte hilft. Ich persönlich mache das aus Idealismus in der Gemeinde (bin 76 Jahre) und möchte dafür persönlich weder Geld ausgeben noch in einer Grauzone agieren. Nun habe ich erfahren, daß Tirol bereits eine fast vollständige Hausverortung auf Katasterbasis hat (vielleicht stimmt das fachlich nicht so genau) und z.B. OÖ in Bad Goisern so eine Karte auf GIS-Basis hat die die FF unterstützt und sogar die Wasserentnahmestellen verortet! Ich versuche ich mein Wissen an jemand weiterzugeben der mich hier technisch unterstützen kann und mit den gefundenen Ergebnissen etwas Nutzbringendes anfängt. (Bei uns z.B. ist die Neuauflage einer Wanderkarte der Gemeinde fällig. Mit Reitwegen etc.) vor allem aber eine Weitergabe an Lebig oder Rettungseinsatzzentralen die uns auf Grund dieser Daten helfen können. (Bei uns ist der Hubschrauber DAS Einsatzmittel der Wahl.)
Wenn ich die Häuser in einen vorhandenen Plan einzeichne, habe ich rechtliche Probleme mit dem Planverfasser. Wäre aber die effizienteste Lösung!!! Die Gemeinde stimmt der Verwendung des Ortsplanes zu. Wenn ich die Pläne nur in den Grundzügen händisch zeichne leidet die Genauigkeit, besonders im Hinblick auf GPS-Daten. Können SIE die rechtlichen Bedenken für eine Verwendung durch sie ausräumen? Dann würden wir gerne so einen Plan zur Verfügung stellen, da in den üblichen Straßenplänen (z.B. Route 66) meist nicht einmal Kirchen/Schulen etc. vorhanden sind. Wir würden eine Ortsplan der Gemeinde dazu verwenden die sich damit einverstanden erklärt hat. Bitte um Auskunft. Wir sind interessiert daß unsere verstreuten und durch keine Straßenbezeichnung gekennzeichneten Häuser auch gefunden werden. Freundliche Grüße Ernst Ungrad Fazit: Wo bekomme ich professionelle Hilfe, mit der ich bei meine bescheidenen EDV-Kenntnissen und Programmmöglichkeiten eine für die Zukunft und Fachleute brauchbare Basis schaffen kann? Freundliche Grüße Ernst Ungrad ----------------------------------------------------------------------- 050705 Mail an GR Ivancich: 5.7.05 ARGE KARTOGRAPHIE ARGE Kartografie (arge-karto@aon.at) Herwig Moser Tel./Fax: 0043/ 27 42/ 88 45 17 e-Mail: wthummerer@aon.at Wie gestern versprochen die Firma, die die Karte im Wienerwald-Prospekt macht, wo die Reitwege von Altenmarkt gezeichnet sind (vorletzte Seite). Da habe ich schon telefoniert und der Herr hat mich um mehr Info gebeten, die ich aber mangels Kompetenz nicht geben kann. Sie sind aber prinzipiell bereit und technisch in der Lage die Hausnummern in eine Karte einzutragen, wenn ich die Unterlagen darüber liefere. Kann ich machen. Freundliche Grüße Ernst Ungrad ------------------------------------------------------------------------ 050705. an Lebig Auf Grund eigener Erfahrungen mit dem Lebig-System und der Nachschau auf Ihren Internetseiten sehe ich, daß der Datenbestand in Landgemeinden offensichtlich nicht immer auf dem letzten Stand ist. Ich wohne im Ortsteil Nöstach/Hafnerberg der Gemeinde Altenmarkt a.d Triesting, manchmal auch als Altenmarkt-Thenneberg bezeichnet. (Schon ein Grund für Unklarheiten) Bei einer Transportanforderung durch mich im letzten Jahr konnte der Telefonist mit der Bezeichnung "Nöstach" nichts anfangen und fragte sogar zurück, ob das im Bezirk Baden sei. Diese Kinderkrankheiten dürften ja inzwischen durch Schulung behoben sein. Und weil ich sah, daß auch handgezeichnete Skizzen bei Ihnen aufliegen, möchte ich die Arbeit unserer Ortsbewohner einbringen. Wir sind eben dabei die ca. 170 Häuser unseres Ortsteiles in einen Plan einzuzeichnen. Dazu ist aber die Anforderung der Benützer zu berücksichtigen. Es haben sich unsere drei Ärzte, die Gemeinde selbst, Rotes Kreuz, Gendarmerie, Pfarre, Paketdienste und auch noch andere Interessenten gefunden. -------------------------------------------------------------- ……….möchte ich darauf hinweisen, dass die LEBIG am GIS-Sektor weit hinter dem Amt der Landesregierung (NÖGIS) hinterherhinkt. Im Land gibt es schon geokodierte Adressen mit ziemlich genauen (wenige Meter Abweichung) Koordinatenpaaren und einer Fülle von Objektattributen wie z.B. auch der Vulgo-Bezeichnung. Diese Daten werden in unserem amtsinternen GIS-System auch zur Lokalisierung von Adressen und der Ermittlung von Anfahrtswegen verwendet. Aus Erzählungen von Bekannten weiß ich, dass sich Einsatzkräfte aller Art immer weniger auf die Ortskenntnis der Mitarbeiter verlassen können und wollen, weil die Betreuungsgebiete immer größer werden. Ich fürchte, dass die LEBIG nicht nur auf diesem Gebiet nicht besonders professionell agiert. Zumindest legen verschiedene Medienberichte einen solchen Schluss nahe. Eine der möglichen Lösungen auf diesem Gebiet wäre - wie schon häufig von mir gefordert - ein freier Zugang zu öffentlichen Geodaten. Dann könnten spezialisierte Anbieter - wie z.B. das BEV - entsprechende Dienste für öffentliche Nutzer zur Verfügung stellen und die mühsam erstellten Daten einer breiteren Nutzung zugänglich machen. Stattdessen wird darüber nachgedacht, wie viel die Länder dem Bund, die Gemeinden den Ländern, die Länder den Gemeinden usw. für Daten zahlen sollen, die ohnehin aus Steuermitteln erstellt worden sind. Ausnahmsweise dürfte man sich in dieser Hinsicht einmal die USA als Vorbild nehmen, wo aus öffentlichen Mitteln erstellte Geodaten für jedermann frei zugänglich sind. ------------------------------------------------------------------------
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