Bilder rund um den Hausbau



 

Neudörfl Ausschnitt Oberdörfl (Luftaufnahme)


"Unser" Haus steht heute an diesem unten gezeigten Platz, denn die Bilder hier unten entstanden lange bevor wir das Grundstück kauften. Anläßlich einer Wanderung rund um den Pankraziberg saß ich schon etwas fußmarod auf dem Bankerl bei der Abzweigung vom Weg zur Ruine. Der freie Blick zum Peilstein und Vestenberg war beeindruckend und hat mich zum fotografieren veranlaßt.

   

Später fand ich beim flüchtigen durchblättern einen Bezirkszeitung plötzlich das Wort "Nöstach".

Beim genauerem Ansehen fand ich ein Verkaufsangebot für ein Grundstück. Und das war gerade dieses hier.

 

Bilder vom Bau (Fertighaus)

Das Haus ist ein Passivhaus, extrem isoliert (16cm). Die Heizung mit Erdwärme erforderte eine Verlegung von 375m Leitung in 1.20m Tiefe. Die kontrollierte Wohnraumlüftung bedeutet eine konsequente Abdichtung aller Durchbrüche (E-Leitungen, Stecker). Die Heizung ist eine Kombination von Bodenheizung (großteils Fliesen bzw. Holzpaneele.) und  Lüftung, wobei die warme Luft in Bodennähe eingeblasen wird, in der Küche und Bad/WC sind am Plafond Ansaugstutzen, die die verbrauchte und feuchte Luft wieder absaugen. Es gibt keinen Kamin ! Wir sind daher betr. Heizen und Kochen komplett auf die Stromversorgung angewiesen. Es gibt dafür einen Tarif, wo das E-Werk 2x tägl. auf je 4 Stunden den Strom abschaltet. Keine fixen Zeiten, sondern nach Bedarf der EVN. Das ist aber im Betrieb nicht zu merken. 

Die Haustechnik ist beeindruckend und auf engstem Raum untergebracht. Zum Glück im Anbauschuppen, da das Gebläse doch eine dauernde Lärmquelle ist, auch wenn es sich nur zeitweise einschaltet. Die Baufirma wollte das unter der Stiege machen. Zum Glück zu wenig Platz. Da hätte uns der Lärm schon sehr gestört.  

   
 Baubeginn Ende Oktober 2005  Kein Keller, weil Rollstuhlgerecht alles stufenlos. Bodenplatte wird gegossen
   
 Plötzlich starker Schneefall  Trotzdem werden am 1. Tag die Wände aufgestellt.
   
 5. Tag früh  5. Tg abends
   
 6. Tag  9.Tag Innenausbau der Luftheizung
   
 Das sind die Lüftungsrohre die sich durch das ganze Haus ziehen. Bodenheizung im Bad
Balkon Lärche  
 Die Südseite mit dem extra breiten Balkon, gibt im Somme Schatten und läßt im Winter bei schrägstehende Sonne genug Licht herein.  Im Früjhjahr 2006. Endlich schneefrei und es kann außen weiter gebaut werden.
   
 375 Meter Rohre für die Erdwärme werden in 1.20 Tiefe im Sandbett verlegt  Die Anschlüsse vor dem Heizraum
   
Die Haustechnik ist aufwendig  Die Heizzentrale. beeindruckend
 

War viel Arbeit für die Fa. Gadinger  aus Thenneberg.

Erdwärme, Bodenheizung, kontrollierte Lüftung......

Außenheizung in der Auffahrt mit dünner Pflasterung.

Bild links.

 

 Wegen der steilen Auffahrt wird dort eine Bodenheizung verlegt. Da muß ich bei Glatteisgefahr am Abend einschalten. Extra dünne Pflastersteine damit die Wärme durchgeht.  
So sieht das fertige Haus aus
 Jetzt sehen wir über unser Haus zum Peilstein  Südseite
 Unser Quellstein  Quellstein vom Balkon
 Jeronimo vor seinem Lebensbaum  E-Car Tankstelle
 Südseite  Das Gras bei uns ist besser. Da lohnt sich schon ein Kniefall unter dem Elektrozaun
 Herbstmorgen  Kuhurst
 Blick von der Terrasse  Straßenböschung
 Unsere Windturbine Unsere Nachbarn 
 Quellstein mit Fontäne  Wintersonne am Pankraziberg
 Der Automower "Maxi" zieht seine ersten Spuren  So beginnt es
  Unser Quellstein mit Fontäne

Nach 3 Tagen schaut es wüst aus, aber irgendwann hat er auch den letzten Löwenzahn erwischt. Siehe Seite Mein elektrisches Schaf.

Link oben "Unser Quellstein...."  Maus rechts,

Link aufrufen. Lange Ladezeit ! Warten !

 
 Nach Unkrautentfernung ist die Böschung kaputt  Unsere Windturbine
   
 Neue Böschung aufbauen  Neue Pflanzen setzen
 
So sieht es nach dem Anbau aus  Blick über den Quellstein
   
 Blick von der Terrasse Straßenböschung
   
Es gibt noch Heinzelmännchen.Sie mähen unser Bankett und sogar unseren Parkplatz wenn ich keine Zeit dafür finde. 

Das Bankett unten.  Das Heinzelmännchen heißt Hans.

Quellstein

 

Dahlien

Der Bau bereitete einige Schwierigkeiten, weil wir uns an die Vorgaben der Fertighausfirma halten mußten, besonders die Hausbreite mit 8,xx Meter. An der Länge konnten wir ändern und die Inneneinrichtung war speziell für einen Rollibenützer ausgelegt. Trotz zureden kein Keller gebaut - was sich heute als besonders günstig herausstellt. Dafür in der gleichen Ebene ein Anbau als Garage konzipiert, ein Teil davon, weil sich eine dreieckige Form - auf Grund der Baulandgrenze - ergeben hat als Heizraum abgezweigt. Dadurch alles in einer Ebene, was mir heute mit 80 Jahren und kaputten Kniegelenken SEHR zugute kommt. Das WC nach langen Kämpfen nicht lt. Bauordnung extra, sondern als "Sanitärraum" in einem mit dem Bad, wo eine stufenlose Dusche mit Rolli befahrbar und ein spezielles Waschbecken, unterfahrbar durch in der Wand eingebauten Syphon, die Einrichtung ergänzt.

Kein Kamin, an dessen Stelle ein Pfeiler. Der übergroße Wohnraum dann mit einer offenen Bücherwand geteilt, was den Luftaustausch mit der Zwangsbelüftung ermöglicht. Es waren etwa 120 Hausentwürfe auf meinem PC, bis wir es so hatten wie WIR wollten. Heute, nach 3 Jahren können wir sagen: Alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Die lange und intensive Planungsarbeit vorher hat sich ausgezahlt.

Trotzdem gab es beim Bau dann immer noch Fehler. Die Fenster waren um 35cm seitlich versetzt, weil beim Fertighaushersteller in der Halle die Pläne seitenverkehrt gebaut wurden. (Mußte dann hier freihand umgesetzt werden. Die Balkonsteher waren um die Geländerhöhe zu kurz und wurden ausgetauscht. Die Mansarden/Dachfenster paßten nicht zwischen die Sparren, was dann Querträger erforderte.) Ich kann mir vorstellen daß dem Anbieter bei unserem Haus die Kosten davongelaufen sind.

Trotzdem, jetzt wo alles fertig ist und wir alles benützen können sind wir zufrieden und froh hier zu wohnen. Es hat sich für uns ausgezahlt. 

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