Einige Bergtouren meiner Jugendzeit


Da ich beim sortieren der Bilder drauf komme daß es immer mehr wird, mache ich hier eine kleine Übersicht. 

1. Sommer 1946 Hofgastein und Hochkönig Thorsäule

2. Herbst 1946 Mandlwandüberschreitung - Hochkönig

3. Ostern 1947 Rax Preinerwand

4. Sommer 1947 Peilstein

5. 1947 Rax Höllental Akademikersteig

6. Rauher Kamm Ötscher Gruppenführung

7. Sommer 1948 Ötztal Vent Marzellkamm

8.  Großer Priel Gruppenführung

9. Radtour durch Österreich bis Passau und zurück nach Wien.

 

Meine Bergtouren
 1.  Sommer 1986 Hofgastein Gamskarkogel  mit meinem Vater Sommer 1986 Hochkönig nach wunderschönem Sonnenaufgang am Matrashaus auf der Thorsäule. Der Schatten meines Vaters zeigt daß es noch früh am Tag war.  Sommer 1986 Thorsäule. Die Jacke ist ein Stück meiner letzten Uniform, bloß mit anderen Knöpfen. 

 

 

2. Mandlwand - Hochkönig

.Anfang November 1986 Mandlwandüberschreitung mit der Bergsteigergruppe des ÖGV. Natürlich per Eisenbahn Freitag nachts ab Wien, dann in der Nacht zum Montag wieder per Bergsteigerzug zurück

Wir hatten Handschuhe und Anorak mit, (1.November !!!) dann war es so heiß daß wir zuwenig Wasser zu trinken hatten. Da hat Karl Lukan das "KleWuSchläu" erfunden. Wenn wir von der Wand hinunter schauten glänzten die kleinen Bachläufe verlockend herauf. Lukan träumte von einem Kletterer-Wunder-Schlauch, den man hinunter rollen könnte und dann aus dem Bach das Wasser heraufzuzeln. Die Überschreitung war für 2 Tage geplant und gemacht. Nachts am Birgkarhaus, dann wieder hinauf und den Rest als Fortsetzung des 1. Tages. Beim Aufstieg hat dann jemand einen kleinen Felsen (so 1/2 Tischgröße) losgetreten. Auf den Ruf "Achtung Steinchen" gingen alle in Deckung, ein Splitter hat dann aber unseren Freund Baroubek am Kopf getroffen. So kletterte er dann mit Kopfverband weiter.  Bei der Heimfahrt war ich so müde, daß ich als Kleinster und Jüngster im Gepäcksnetz schlafen durfte.

 Hier mit meinem Kletterpartner,  einem damaligen Dentisten, dessen Namen ich leider vergessen habe weil die Verbindung abgerissen ist. Vielleicht erinnert er sich noch, wenn er das liest und meldet sich. 

     
           Eltern und Bruder am Cimone, Peilstein
Ganz links Sepp Brunhuber, der zweite von links bin ich, ganz rechts mein Kletterpartner.       Die Überschreitung ist gelungen!
     
    3. Ostern 1947 Rax     Ostern  1947 in der Preiner Wand mit meinem  Vater                        Vater im Vorstieg 
     
 Wir hatten ein 25-Meter Hanfseil. Immer zu kurz und bei jeder Feuchtigkeit eingekringelt und nicht gerade zu bekommen!     Am Plateau angekommen empfängt uns ein Schneesturm.   4. Ausflug auf den Peilstein. Am Cimone.        Sommer 1947
     
             Die alte Peilsteinwarte                   1953 mit Andi am Peilstein  5. Rax Höllental, am Akademikersteig   Mein Vater  
     
            Das bin ich  am Akademikersteig   Die ganze Partie, oben ich, rechts vorne die "Sonne", so genannt weil sie imme gute Laune gebracht hat.    6. Die erste von mir geführte Tour mit einigen Freunden über den Rauhen Kamm auf den Ötscher
  Immerhin brachte ich da eine Gruppe Gleichaltrige die keine Bergsteiger waren, gesund hinauf. Vom Gipfel zum Schutzhaus - übervoll! Also Abstieg nach Lackenhof. Dort freundlicherweise von einem Wirt im Tanzsaal am Boden schlafen gelassen. Es muß ein Hartholzboden gewesen sein, weil wir mit blauen Flecken  aufgewacht sind. Dann Autostopp Richtung Wien. Geld hatten wir keines. Ein Lastwagenfahrer aus Wien nahm uns dann mit, auf der Ladefläche beiderseits primitive Sitzgelegenheiten.  Er fährt aber über Mariazell, also übe die Zonengrenze in die Steiermark/englische Zone. Einer von uns hatte keine Identitätskarte, weil Staatenlos. Bei der Zonengrenze nach dem Zellerrain Verwirrspiel mit den Russen, die uns natürlich aussteigen ließen und unter den Sitzbänken kontrollierten. Mit viel hin und her und blöden Witzen gelingt es uns die Russen mit verkehrt hingehaltenen Ausweisen und Rucksacktausch so zu vewirren, daß ein Ausweis nach der Kontrolle wieder zurück kommt und der Freund auf einmal einen bereits gezeigten Ausweis abermals verwenden konnte. Das Gleiche dann in Mitterbach. Zum Glück hatte der Lastwagenfahrer Verständnis und spielte mit. Das hätte sehr schief ausgehen können, aber unsere jugendliche Unbekümmertheit und die Müdigkeit nach der Tour waren so groß daß wir alles in Kauf nahmen. Nach Miternacht waren wir wieder in Wien. Wir legten unsere spärlichen Geldreste zusammen und der Fahrer war es zufrieden.  
     
Sommer 1948. Mein erstes Motorrad Puch 125 in schwarz.  1. Ausfahrt bis Vaduz mit Freund Otto und seinem Bruder Adi. Die ersten 5.000 Kilometer ohne Sozia "einfahren". Mit NÖ Nummer N 49764 Stopp im Ötztal in Vent. Der Pfarrer dort betätigt sich als Schuster und schlägt mir neue Tschenken in meine Bergschuhe ein. Damals war Vent ein Dorf mit einigen Bauernhäusern und Hochalmen. Sonst nichts. Ich denke daß ich es heute nicht mehr erkennen würde.

 Wir liegen in der Mittagssonne, bevor wir bis zur verfallenen Brizzihütte aufsteigen, wo uns tatsächlich ein italienischer Zöllner bergüßt !  Grenzhütte.

Otto, Adi, Ernst

     
 Am Marzellkamm, Adi, Ernst, Otto  8. Wieder eine Gruppenführung auf den Großen Priel. Ferien einer Jugendgruppe auf der Moosalm vom Kloster Schlierbach.  Mit einer Gruppe fahre ich zum Großen Priel. Die Meisten wissen garnicht daß es dort auch im Sommer Schnee gibt.
     Am Rückweg kommen wir in ein fürchterliches Gewitter und müssen auf einem Bauernhof im Heu übernachten. Der Bauer nimmt uns alle Feuerzeuge/Zünder etc. weg und beschwört uns ja nicht zu zündeln. Wir sitzen rund um den großen Familientisch als der Strom ausfällt. Wir bleiben im Finstern sitzen. Da kommt plötzlich der Strom wieder. Einer von uns "Ich habe geglaubt der Blitz steht am Tisch". Das ist ein geflügeltes Wort geworden. Es war der später bekannte FS-Sprecher Helmut Sigmund.
 Bei herrlichem Sommerwetter kommen wir zum Gipfel.  Geschafft.  Alle sind zufrieden.  
   9. Radtour durch Österreich.

 Zuerst mit dem Freund "Jimmi" über die A1 nach Rabenstein/Pielach, wo wir eine Freundin besuchen und übernachten können.

In Wieselbruck  auf  der A1  überkommt uns so ein großer Durst, da wir im nächsten Gasthaus sogar einen "warmen Hansl" trinken. Darauf sind wir total ferig und strampeln mit der Aussicht auf die Aufnahme und Übernachtung in Rabenstein erschöpft weiter.

   
   In Rabenstein zu Besuch  Mariazell, Kernstockwarte.
 

Dann geht es weiter über Wastl am Wald nach Mariazell und Gußwerk ins Gesäuse.

Da überrascht uns ein Hagelgewitter. Wir tragen die Räder über eine Mure,   

Dann weiter nach Admont und über den Phyrn-Paß nach Schlierbach zur Moosalm, wo schon die Gruppe wartet.

Ich fahre nach dem Urlaub in Schlierbach dann allein weiter nach Passau, besuche meinen Bruder in St. Egydi ober Engelhartszell, der dort die Kinderlandverschickung für hungrige Wiener Kinder verbringt. Dann Donauabwärts - Radweg gab es noch keinen- bis zum Riederberg. Dort angekommen - es war noch Nachmittag - leiste ich mir die Abfaht zurück nach Sieghartskirchen und fahre über Tulln-Langenlebarn nach Wien. Da war ich so enttäuscht daß das schon aus sein sollte, daß es mir den Umweg über Tulln wert war.

 
     
 Mit der neuen Puch 125 über die Koppenstraße (Schotter und im "Kleppermantel") Stuhleck   
     
 am Niederalpl  Hochzeit mit Andi 1953, dann kommen neue Ausflüge.  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

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